Im eigenen Heim möchten sich die Bewohner gerne sicher fühlen. Zutritt durch Fremde oder unerwünschte Einblicke sollen unterbunden werden. Für viele Menschen ist ein möglicher Einbruchschaden in seiner materiellen Dimension eher unbedeutend. Die Gewissheit von fremden Händen und unerwünschten Menschen an allen privaten Dingen und in den intimen Räumen wiegt psychologisch viel schwerer. Sicherheit in den eigenen 4 Wänden richtet sich jedoch nicht nur auf die Vermeidung von Einbrüchen sondern kann sich auch um Brandschutz und Überwachung von Personen aus gesundheitlichen Gründen drehen. Die Zahl älterer Menschen in Singlehaushalten wächst stetig und damit auch die Zahl der möglichen Gefahren und Unfälle dieser Personengruppe.

Automatische Beleuchtungssteuerungen

Die Elektronik bietet viele preiswerte Möglichkeiten durch Bewegungsmelder und Infrarotsensoren oder Lichtschranken zur automatischen Steuerung von Beleuchtungen. So können die Geländeteile um Gebäude, Einfahrten oder Vorgärten bei Annäherung von Personen automatisch erleuchtet werden. Wichtig für die Sicherheit ist eine blendfreie Beleuchtung von Treppen im Innen- und Außenbereich. Für fensterlose Räume bietet sich die Beleuchtungsschaltung über Bewegungsmelder an. Sie erkennen automatisch die Anwesenheit von Personen und schalten die Beleuchtung bis zum Verlassen des Raumes ein. So können Stolpern und Stürze etwa in Kellerräumen wirksam bekämpft werden. Vorwiegenden Einsatz finden die automatisch reagierenden Beleuchtungen jedoch zur Abschreckung unerwünschter Besucher oder der komfortablen Annäherung an die Haustür durch die Bewohner oder Gäste.

Schutz vor Brandgefahren

Sicherheitstechnik für Zuhause wird mit Elektronikbausteinen auch im Brandschutz eingesetzt. Rauchmelder sind bereits in einigen Bundesländern gesetzlich in Wohnräumen vorgeschrieben. Alljährlich sterben viele Menschen im Schlaf, weil während des Schlafes der Geruchssinn des Menschen ruht. So wird Brandgeruch nicht warnend registriert und die Opfer sterben im Schlaf an giftigen Gasen und Sauerstoffmangel. Rauchmelder sind in der Anschaffung und im Betrieb preiswert und leicht zu montieren. Sie können geschraubt oder geklebt werden und sind mit Batterien versehen. Geht deren Leistung dem Ende entgegen, melden die Geräte automatisch den Bedarf für eine neue Batterie. Im Brandfall ertönt aus den Rauchmeldern ein unüberhörbarer Signalton zur Alarmierung der Bewohner. So können Brandherde entweder bereits während ihrer Entstehung bekämpft werden oder die Bewohner können sich mit ausreichender Zeit in Sicherheit bringen. Sicherheitstechnik für Zuhause kann mit Rauchmeldern durch geringe Investitionen in hohem Maße erreicht werden.

Einbruchsmeldeanlagen und Alarmsignalgeber

Mit dem Einbau von Alarmanlagen gegen Einbrecher kommen elektronische Bauteile wie Lichtschranken, Fußmattenkontakte, Reedkontakte und Sensoren für Bewegungen innerhalb der Räumlichkeiten zum Einsatz. Reedkontakte erkennen Bewegungen an Fenstern und Türen. Alle diese Sensoren sind an einer Alarmzentrale angeschlossen, die durch die Bewohner zu bedienen ist und an denen die Anlage ein- oder ausgeschaltet wird. Moderne Anlagen bieten Kameraüberwachungen und Türsprechanlagen mit Monitor. Im Alarmfall können sie automatisch die Polizei oder Sicherheitsdienste verständigen. Sicherheitstechnik für Zuhause kann den Gesundheitszustand und die Unversehrtheit von Senioren sicherstellen. Bei Alarmauslösung über Funk ist eine automatische Sprechverbindung oder Bild- und Tonübertragung zu einem Rettungsdienst möglich. So ermöglicht die Technik älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in ihren Räumen ohne auf eine Heimunterbringung ausweichen zu müssen.

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